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Echte Feigen – Feigenbäume pflanzen und pflegen

Schon Adam und Eva fanden Feigenblätter von Feigen super. Tatsächlich zählen sie zu den ältesten Kulturpflanzen, die ordentlich für Geschichte sorgten und sorgen. In zunehmendem Maße erobern die Schönheiten Gärten, Balkone und Terrassen. Ob sie nun ihren Platz in einem Kübel einnehmen oder direkt in der Erde gepflanzt den Feigenfreund erfreuen – in milden Lagen können sie ihre Stellung ganzjährig behalten.

Wissenswertes – Herkunft & Co.

Sieg auf ganzer Linie. Die Echte Feige (Ficus carica) weiß, wie sie zum Ziel kommt. Bereits vor ca. 12.000 Jahren trat sie ihren Siegeszug als hochgeschätzte Nutzpflanze an. Der aus Kleinostasien bzw. dem Orient stammende Feigenbaum gehört zu der Familie der Maulbeergewächse und präsentiert sich gerne als Kleinstrauch oder auch in Baumform.

Generell fühlt sich die Feige im subtropischen bis tropischen Klima pudelwohl. Aber auch im Mittelmeerraum sowie Nord- und Südamerika streckt sie ihre typischen Feigenblätter gern in den Himmel. Die meisten Feigen sind selbstfruchtend und besitzen damit weibliche und männliche Blüten auf ein und derselben Pflanze. Die unscheinbaren, becherförmigen Blüten zeigen sich von März–Juli.

Mit ihren süßen, reifen Früchten und ihrem tollen Blattwerk ist es der Feige bislang noch immer gelungen, den Gaumen zu verzaubern und alle Blicke auf sich zu ziehen. Neben der "Hinguckerfunktion" spendet sie je nach Größe auch ein gemütliches Plätzchen im Schatten. Immerhin schafft sie sowohl in der Höhe als auch in der Breite ca. 3–5 m.

Sowohl in Einzelstellung im Garten, im Pflanzgefäß als auch bei der Innenraumbegrünung kann sich die Feige in klein oder groß sehen lassen. 

Standort & Pflanzung: Der beste Platz ever

Standort & Pflanzung: Der beste Platz ever
Viele schmackhafte Früchte – dafür sorgt der richtige Platz und Boden zum Wurzeln und Wachsen. Perfekt geeignet ist für die wärmeliebende und frostempfindliche Pflanze ein vollsonniger und geschützter Standort. Besonders die jungen Kandidaten mögen Fröste und Co. weniger. Bei unter -10 °C frieren die Triebe und eventuell auch Wurzeln der Echten Feige stark zurück.

Warm, wärmer am sonnigsten – das trifft den Wunsch No. 1 der mediterranen Schönheiten besonders gut. Hervorragend geeignet ist deshalb auch ein Plätzchen vor einer Steinmauer bzw. Hauswand. Die abstrahlende Wärme nimmt der Feigenbaum dankbar an. Den Zugluftschutz gibt es on top. 

Seine Wurzeln wachsen am liebsten bei einer Pflanzung im Frühjahr. Im Herbst hat der Feigenbaum oft zu wenig Zeit, um sich noch zu etablieren. Der Boden sollte neutral bis leicht sauer sein und zu Beginn mit etwas Kompost oder einem Obstdünger angereichert werden. Das Pflanzloch darf 10 % tiefer sein, als der Wurzelballen hoch ist. Optimal ist ein Gießrand zur Bewässerung des Baumes.

Auch im Kübel...

... machen Feigenbäume eine super Figur. Vor allem in kälteren Regionen erleichtert dies das Überwintern der Pflanzen z.B. im Wintergarten.

Superduper gepflegt durch das Gartenjahr

Nach dem Pflanzen braucht der Feigenbaum vor allem eins – Wasser. Ein regelmäßiges Bewässern ist in den nächsten Wochen das A und O. Damit keine Staunässe entsteht, muss das Gießwasser gut ablaufen können. Vor allem bei Feigen im Pflanzgefäß spielt das eine wesentliche Rolle. Von April–August benötigen Feigen zusätzliche Düngergaben. 

Geschnitten wird kurz vor dem Austrieb Ende Februar / Anfang März. Zu diesem Zeitpunkt können abgestorbene Triebe ebenfalls ausgelichtet werden. Beim Rückschnitt sollte stets auf eine Knospe oder Verzweigung zurückgeschnitten werden.

Ohne "Schnipp-Schnapp" verwachsen die Sträucher zu einem rechten Dickicht. Auch ältere Büsche bzw. Bäume vertragen einen Radikalschnitt. Möchten Sie Früchte ernten, sollte das zweijährige Holz jedoch stehen bleiben.


Wussten Sie schon?
Feigen haben einen hautreizenden Milchsaft. Beim Schneiden der Feigensträucher bzw. -bäume sollten deshalb immer Handschuhe angezogen werden. Den Milchfluss stoppen können Sie, indem Sie die Schnittstelle mit Wasser besprühen. 

Ernte und Genuss pur

Haben Sie grüne Feigen vom Vorjahr am Baum belassen und der Winter war mild, besteht die Chance auf eine frühe Ernte im Jahr. Auch frühe Sorten können bereits von Juni–Juli mit gut schmeckender Ernte locken. Regulär geht es sonst ab September an das vielversprechende Pflücken. Sowohl in ihrer Form, Farbe als auch Größe variieren Feigen sortenabhängig. Feigenformen gibt es sowohl runde wie auch ovale oder birnenförmige. 

Geben die Feigen auf sanften Fingerdruck nach und schmecken süß, heißt es ran an die Pflanze. Die reifen Feigen dürfen direkt in den Mund wandern, ab in ein Kompott oder in Marmeladengläser. Möchten Sie Ihre Ernte länger genießen, können Sie die Früchte auch in Ihrem Backofen trocknen und anschließend luftdicht verpacken.

Keine Scheu vor dem Winter!

Hart im Nehmen oder doch lieber kuschlig warm? Feigenbäume kommen mit Minustemperaturen unterschiedlich gut klar. Es gibt Sorten, die robuster sind und Fröste daher besser vertragen. Diese benötigen dennoch einen entsprechenden Winterschutz. Gut geeignet sind Reisig, Vlies und andere polsternde Materialien, die um das gegebenenfalls Pflanzengefäß gewickelt werden.

Auch eingepflanzte Feigenbäume benötigen vor allem in jungen Jahren entsprechende Schutzmaßnahmen. Mehr zum Thema erfahren Sie in unserem Ratgeber "Winterschutz"

Haben Sie Sorten im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse, die wie auch andere Kübelpflanzen lieber frostfrei und hell überwintern, dann ziehen diese mit den ersten Minustemperaturen in ein entsprechendes Treppenhaus oder auch in den Wintergarten.

Stay with me – Feigen in bester Gesellschaft

Ein absolut mediterranes Flair erzeugen Sie auch mit weiteren Pflanzen aus dem Süden...

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