Aromatische Kräuter aus dem eigenen Garten

Aromatische Kräuter aus dem eigenen Garten
Kräuter sind aus der heutigen Küche nicht mehr wegzudenken! Sie werden wegen ihrer unterschiedlichen Aromen und ihrer Heilkraft schon lange Zeit verehrt und geschätzt. Es ist erwiesen, dass frische Kräuter das Wohlbefinden steigern und zahlreiche Inhaltsstoffe besitzen, die dem menschlichen Körper – in der passenden Dosis – nutzen.

Kräuter sind Alleskönner

Durch ihre oft auffällig gemusterten oder leuchtend gefärbten Blätter, wie bei Salbei & rotem Basilikum stellen Kräuter neben ihrer Heilkraft auch interessante Blickpunkte im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon dar.

Gleichzeitig verströmen viele Kräuter wie Salbei, Pfefferminze, Zitronenmelisse oder Lavendel angenehme Düfte und werden deshalb gerne in der Nähe von Sitzplätzen gepflanzt.

Der Standort macht´s

Die meisten Kräuter gehören zu den wärmeliebenden Pflanzen. Für ein gutes Wachstum und eine optimale Entwicklung benötigen Kräuter einen hellen, sonnigen und warmen Standort. Je wärmer und heller es an diesem Platz ist, desto schneller keimen und entwickeln sich Ihre Kräuter.

Ausnahmen sind z. B. 
Kerbel, Brunnenkresse oder Estragon, die einen Standort im Halbschatten bevorzugen. Die Erde sollte gleichmäßig feucht gehalten werden, jedoch darf keine stauende Nässe entstehen. Diese greift die Wurzeln der Kräuter an und es kann zum Absterben der Pflanzen kommen.

Kräuter ernten – so geht´s

Kräuter ernten – so geht´s
Geerntet werden meist die jungen Triebspitzen der Kräuter, damit die Pflanzen sich gut weiterentwickeln und reich verzweigen können. Bei der Verwendung sind kaum Grenzen gesetzt. Heute sind frische Kräuter ein fester Bestandteil der täglichen Küche.

Um möglichst lange etwas von Ihrer Kräuterernte zu haben, können Sie diese auch trocknen. Damit Ihre Kräuter nicht an Aroma einbüßen, sollten diese kurz vor der Blütezeit an einem trockenem Vormittag geernetet werden. Dabei werden die Kräuter kurz über dem Boden abgeschnitten, sodass man sie gut trocknen und lagern kann.

So haben Sie lange Freude an Ihren Kräutern

So haben Sie lange Freude an Ihren Kräutern
Besonders schonend ist eine Trocknung an der Luft. Dabei werden die Kräuter mit Garn zu kleinen Bündeln zusammengebunden und kopfüber in einem trockenem und staubfreiem Raum aufgehängt. Die Raumtemepratur liegt idealerweise zwischen 20 und 30 Grad. Das Trocknen sollte nicht länger als drei bis vier Tage dauern, da sich bei einer längeren Trocknungsdauer die Qualität der Kräuter verschlechtert. Auch durch zu viel Hitze oder Licht wird die Qualität gemindert.

Nicht alle Kräuter eignen sich zum Trocknen. Sauerampfer, Borretsch oder Kresse verlieren bei der Trocknung leider ihr komplettes Aroma.
Viele Kräuter können auch eingefroren werden. Bei einigen bietet das Einfrieren sogar ein Vorteil gegenüber dem Trocknen, da so die Inhaltsstoffe konserviert und größtenteils erhalten bleiben. Dabei ist das Waschen der Kräuter besonders wichtig, da sich häufig noch kleinere Insekten oder Schmutzpartikel auf den Pflanzen befinden.

Die Kräuter können dann grob zerkleinert werden, um die ätherischen Öle schneller freizusetzen. I
n einem Eiswürfelbehälter oder einem Gefrierbeutel lassen sich Kräuter bestens einfrieren. Sie sind bis zu sechs Monate haltbar.

Kräuter für die Winterzeit


Auch im Winter
können Sie in den Genuss frischer Kräuter kommen, wenn Sie diese in Töpfen auf der Fensterbank aufstellen.

Passende Kräuter für die kalte Winterzeit

Frühlingsfrische Kräutersuppe

Frühlingsfrische Kräutersuppe

Zutaten:


  • 2x große, mehligkochende Kartoffeln
  • 1x kleine Zwiebel
  • 1l Gemüsebrühe
  • 2x Bund gemischte Kräuter (Kerbel, Petersilie, Basilikum, Schnittlauch, Liebstock)
  • 100g Creme Fraiche
  • Butter, Salz, Pfeffer, Muskat


So gelingt’s:


  • Kartoffeln und Zwiebeln würfeln, in Butter andünsten
  • Mit Brühe auffüllen und weich kochen
  • Gemüse mit Creme Fraiche pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen (die Suppe nicht mehr aufkochen)
  • Alle Kräuter fein schneiden und zur Suppe zugeben


Bon Appetit!

Eine tolle Idee


Stellen Sie Ihr eigenes Kräuteröl her, indem Sie Gewürze und Kräuter einlegen. Mit diesem lassen sich viele Gerichte verfeinern und bereichern. Die getrockneten Kräuter in Öl geben und luftdicht verschließen.

Für Kräuteröle eignen sich Salbeiblätter und Rosmarinnadeln hervorragend für mediterrane Gerichte, Oreganoblüten verfeinern Pizzas und Baguettes und Pfefferminzblätter mit Knoblauch sind ideal für alle Tomatengerichte.

Lassen Sie sich inspirieren

DIY Lavendelglas

Einmachglas mal in "Schick": Wir zeigen wie mit ein paar Handgriffen eine märchenhafte Kräuterkerze entsteht.

Platz gefunden – Kräuterspiralen & Co.

Eine besondere und beliebte Art des Anbaus ist die Kräuterspirale. Sowohl für größere Balkons, Terrassen als auch den Garten, stehen verschiedene Varianten zur Verfügung. Je nach Platzangebot finden sich selbst gebaute Kräuterspiralen aus Natursteinen, Ziegeln und Co. ebenso wie z. B. die witterungsbeständigen Kräuterspiralen aus Gabionengittern auf der Hitliste ganz oben.

Auf engstem Raum können im Prinzip verschiedene Standortansprüche bedient werden. Eine optimal gestaltete Kräuterspirale weist eine 3 m² große Grundfläche auf und ist ca. 1 m hoch. Kleinere Varianten z. B. für den Balkon bieten vor allem einen optischen Reiz und sorgen für mehr Platz.

Optimalerweise liegt der tiefste Punkt im Süden. Mit einer Drainageschicht aus Kies oder Schotter und den passenden Substraten (gemäß der Pflanzenansprüche) sind Ihre Kräuter bald bestens aufgestellt.
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