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Vielseitige Zucchini aus eigenem Anbau

Zucchini. Zucchini? Zucchini! Einmal an das knackige Gemüse gedacht, schon beginnt der innere Kochlöffeljunkie mit einer Liternei an Rezeptideen. Roh, gedünstet, gekocht, angebraten, gebacken oder auch sogar eingelegt – Zucchini schmecken immer. Kein Wunder also, dass sie aus den meisten Gärten nicht wegzudenken sind und gern auf dem Teller landen. Zum Glück ist die Zucchini-Kultur kein Hexenwerk. 

Zucchini-Wissen zum Aufschlauen

Wer hätte das gedacht? Zucchinipflanzen (Cucurbita pepo subsp. pepo convar. giromontiina) sind mit Kürbissen verwandt und zählen damit zu der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Recht schnell lässt sich deshalb auch deren Namensgebung erklären. Denn ursprünglich stammt das leckere Gemüse aus Südeuropa. In Italien werden Kürbisse "Zuccho" genannt. Zucchini bedeutet so viel wie "kleiner Kürbis". 

Klein bleiben Zucchini jedoch nicht zwingend. Je nachdem wie lange sie an der Pflanze verbleiben, fällt die Fruchtgröße aus. Tatsächlich schmecken die kleinen Zucchini mit 15–20 cm am besten. Prinzipiell genügt eine Pflanze, um einen 2-Personen-Haushalt über den Sommer mit Zucchini zu versorgen. Denn fühlt sich eine Zucchini pudelwohl, geht es bei der einhäusigen Pflanze ratzfatz zur Sache. Eine Zucchinipflanze liefert bei guter Pflege von Juni bis in den Herbst bis zu fünf Früchte pro Woche. Die Devise lautet: Lieber weniger Pflanzen, dafür ausreichend Platz und beste Pflege. 

Zeigt sich das Wetter eher von seiner Kaltwetterseite, werden verstärkt männliche Blüten gebildet. Für eine erfolgreiche Bestäubung und Fruchtbildung bedarf es immer beider Blüten. Wie sieht eine weibliche Zucchini-Blüte aus? Sie haben kürzere Stiele und einen kleinen Knubbel alias Fruchtknoten. Kommen Bienchen und Co. beim Bestäuben der weiblichen Blüten nicht nach, können Sie die männlichen Blüten der Pflanzen selbst in die Hand nehmen und für Zucchini-Nachschub sorgen.  

Zucchinigenuss dank Saatgut oder Jungpflanzen


Ob Sie nun per Aussaat oder zugekaufter Zucchinipflänzchen zu einer reichen Ernte kommen, bleibt Ihrem Geschmack überlassen. Mitte April geht es mit der Selbstaussaat los. Auf der Fensterbank lassen sich Zucchini super vorziehen. Alternativ unter Glas oder im Frühbeet. Das "junge Grün" zieht dann nach den Eisheiligen ins Freiland. Möchten Sie direkt im Garten bzw. in Töpfen auf der Terrasse oder dem Balkon aussäen, heißt es ebenfalls bis Mitte/Ende Mai warten. Vorteil der späten Direktsaat, die Pflanzen bilden ein tiefreichenderes Wurzelsystem und etablieren sich besonders gut.

Anzucht aus Samen

Ob via Anzuchttöpfchen, Multitopfplatten oder gar in einem Mini-Gewächshaus – Zucchinipflanzen keimen nach etwa einer Woche. Wichtig ist, dass ihr ausreichend Licht zur Keimung zur Verfügung stehen. Da sie zu den Lichtkeimern gehören, würden sie sonst kaum Anstalten machen, ihr Grün wachsen zu lassen.

Die Anzuchterde sollte stets feucht, aber nicht nass gehalten werden. Die Wohlfühltemperatur der zarten Pflänzchen liegt bei 20–22 °C. Die Pflanzen wachsen rasch und können nach ca. 3 Wochen umsiedeln. Beim Auszug ins Freie wird der Pikierstab gezückt und darauf geachtet, dass Fröste tabu sind. 

Ab Mitte Mai darf und kann auch direkt ins Beet oder in Töpfe gesät werden.

Ohhhhh la lala Jungpflanzenansturm

Auf die Zucchini fertig, los! Mit Jungpflänzchen geht es flott... Der Pflanzabstand beträgt ca. 80 x 80 cm.


Wussten Sie schon?
Zucchinipflanzen wachsen und gedeihen auch perfekt in einem Pflanzkübel, wenn ausreichend Erdvolumen vorhanden ist. Optimal sind mindestens 40 L-Kübel mit Platz und Nährstoffen.  

Hoch hinaus & Co für Zucchini

Zucchini sind das ideale Einsteigergemüse für alle, die vielleicht noch nicht so viel Erfahrung mit Gartengemüse haben und dennoch Ihr Herzblut und ihren grünen Daumen für Gemüse ausleben möchten. Die robusten Pflanzen bringen zuverlässige Erträge und hohe on top. So gesehen darf sie eigentlich in keinem Nutzgarten fehlen. 

Sowohl im Freiland, im Beet, im Hochbeet, auf dem Hügelbeet oder auch auf dem Balkon im Topf lassen sie sich kultivieren. Wer ein Gewächshaus im Garten stehen hat, kann seinen Zucchinipflanzen natürlich auch dort ein geschütztes Plätzchen bieten. 

Der optimale Standort für Zucchini bietet einen durchlässigen, nährstoffreichen und humosen Boden. Das unverwechselbare Gemüse liebt warme und sonnige Lagen in Südausrichtung.

Regelmäßige Pflege der Pflanzen

Zucchini zählen zu den Starkzehrern und benötigen anständig "Futter" und das von Anfang an. Es empfiehlt sich, bei der Pflanzung bereits 3–5 Liter reifen Kompost pro Quadratmeter einzuarbeiten. Wöchentliche Gaben mit z.B. Brennnesseljauche im Gießwasser sorgen für Nährstoffnachschub. 

Während der Blüten- und Fruchtbildung freuen sich die Pflanzen über eine zweimalige Nachdüngung. Gut geeignet sind organische Dünger wie z.B. Hornmehl oder mineralische Dünger in fertiger Mischung. 

Besonders wichtig ist auch das Thema "regelmäßige Bewässerung", da die Früchte sonst bitter schmecken und sich verformen. Gerade bittere Zucchini sollten nicht mehr gegessen werden. Durch Trockenheit und Hitze hat sich vermehrt Cucurbitacine gebildet.  

Zucchini ernten wann und wie? Und dann?

Viele Sorten der Zucchini können ab Anfang Juni geerntet werden und schmecken besonders zart, wenn sie noch kleinfruchtig sind. Wichtig ist, dass sie vor den ersten Herbstfrösten mit einem scharfen Messer in die Küche wandern. Auch vorsichtiges Abdrehen der reifen Zucchini ist während der Erntezeit möglich.

Das mediterrane Gemüse lässt sich vielfältig einsetzen und verarbeiten. Ob auf dem Grill, im Ofen, der Pfanne oder als Suppe – Zucchini sorgen für einen zusätzlichen Pfiff. Das Geniale: Durch ihren eher zarten Geschmack lässt sie sich hervorragend mit anderen Gemüse-Arten kombinieren. Auch als Beilage bei typischen Hauptgerichten kann sie punkten. 

Sie hätten es gerne süß? Kein Thema, Zucchini passen auch wunderbar in einen Kuchen. Gemüsemuffel lassen sich hier vielleicht vom Gegenteil überzeugen und finden sie auf einmal superlecker.


Wussten Sie schon?
Auch die Zucchiniblüten sind essbar und lassen sich gefüllt, frittiert oder ausgebacken genießen. Am besten morgens ernten und am gleichen Tag zubereiten – dann schmecken sie besonders gut. Sollten sie einmal nicht gleich auf den Teller wandern, sind die gelben Blüten 4–6 Tage im Kühlschrank haltbar. 
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