20 % auf alle Dehner Sonnenschirme*
Sonne-726

Mein Dehner
Vorteilswelt

Warenkorb
Auberginen erfolgreich anbauen und ernten

Auberginen erfolgreich anbauen und ernten

Die Aubergine, auch Eierfrucht, Eierpflanze oder Melanzana genannt, ist der Inbegriff der Mittelmeerküche. Mit ihren glänzenden Früchten setzt sie dekorative Akzente im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon. Gleichzeitig überzeugt sie mit ihrer Vielseitigkeit in der Küche und eignet sich hervorragend als Beilage, Dip, Auflauf oder Grillgemüse.
Autorin: Cornelia Förster

Auberginen: Wissenswertes und Vielfalt

Die Aubergine stammt ursprünglich aus Asien und wird bereits seit Jahrtausenden kultiviert. Ihren Namen „Eierfrucht“ verdankt sie vermutlich frühen Sorten mit hellen, eiförmigen Früchten. Heute begeistert das Fruchtgemüse mit einer beeindruckenden Vielfalt an Formen, Größen und Farben – von klassischen dunkelvioletten bis hin zu gestreiften oder fast weißen Sorten.

Botanisch gehört die Aubergine zu den Nachtschattengewächsen und ist damit mit Tomaten, Paprika und Kartoffeln verwandt. Die wärmeliebenden Pflanzen eignen sich für den Anbau im Gewächshaus, Beet oder Kübel und setzen mit ihren dekorativen Früchten attraktive Akzente im Garten. Da Auberginen von Natur aus Solanin und Bitterstoffe enthalten, sollten sie nicht roh verzehrt werden. Durch Kochen, Braten, Backen oder Grillen entwickeln die Früchte ihr typisches Aroma und ihre angenehm zarte Konsistenz.

0 von 0 Produkten gesehen

Auberginen anbauen: Samen oder Jungpflanzen?

Ob klein, groß, oval, rundlich oder länglich geformt – die creme- bis dunkelvioletten Auberginen begeistern mit einer beeindruckenden Vielfalt an Formen und Farben. Die wärmeliebenden Pflanzen lassen sich entweder aus Samen selbst anziehen oder als vorgezogene Jungpflanzen kultivieren. Entscheidend sind die eigenen Vorlieben und die Frage, ob Sie die Anzucht selbst übernehmen oder lieber Zeit sparen möchten.

Mit der Aussaat können Sie ab Ende Januar bis Anfang März auf der Fensterbank starten. Wichtig sind Temperaturen von 20–24 °C. Da Auberginensamen in der Regel zuverlässig keimen, genügt ein Samenkorn pro Töpfchen. Als Dunkelkeimer werden die Samen dünn mit Anzuchterde abgedeckt und keimen innerhalb von 2–4 Wochen. Eine Haube oder ein Zimmergewächshaus verbessert die Keimbedingungen, da eine hohe Luftfeuchtigkeit und gleichmäßige Temperaturen für ein optimales Anzuchtklima sorgen.

Sobald sich die ersten Blätter zeigen, werden die jungen Pflanzen pikiert. Ab Ende Mai dürfen die selbstgezogenen Jungpflanzen an einen geschützten Standort im Freiland umziehen. Für eine gute Entwicklung empfiehlt sich ein Pflanzabstand von 60 × 60 cm.

Die besten Helfer bei der Anzucht

Mit dem passenden Anzuchtzubehör schaffen Sie ideale Bedingungen für die Aufzucht von Auberginen

0 von 0 Produkten gesehen

Standort: Sonnenplatz für Sonnenanbeter

Auberginen bevorzugen einen warmen, sonnigen und windgeschützten Standort. Ideal ist ein Platz in Südlage, beispielsweise im Gewächshaus oder vor einer geschützten Hauswand.

Der Boden sollte durchlässig, nährstoffreich und gleichmäßig feucht sein. Eine Mulchschicht aus Stroh oder Rasenschnitt hilft dabei, Wärme und Feuchtigkeit länger im Boden zu halten. Auberginen gedeihen im Beet, im Hochbeet oder in größeren Pflanzgefäßen auf Balkon und Terrasse. Für die Kultur im Topf empfiehlt sich ein Fassungsvermögen von mindestens 15–20 Litern. Im Freiland sollte ein Pflanzabstand von etwa 60 × 60 cm eingehalten werden.

Gewächshäuser für Auberginen

Sie schützen vor kühlen Temperaturen und schaffen ideale Bedingungen für gesundes Wachstum und eine reiche Ernte

0 von 0 Produkten gesehen

Mischkultur

Mischkultur

Auberginen profitieren von passenden Pflanzpartnern wie Buschbohnen, Ringelblumen, Basilikum und Thymian. Sie fördern ein gesundes Wachstum, verbessern die Bodenqualität und können Schädlinge fernhalten. Auch Salat und Spinat eignen sich gut als Nachbarn, da sie wenig Platz benötigen und den Boden nicht stark beanspruchen.
Mischkulturtabelle entdecken

Auberginen richtig pflegen

    Erfolgreiche Ernte und vielseitige Verwendung

    Die ersten Auberginen können je nach Sorte und Standort ab Ende Juli bis Anfang August geerntet werden. Reife Früchte erkennen Sie an ihrer vollständig ausgefärbten Schale. Gibt die Frucht auf leichten Druck etwas nach und nimmt anschließend wieder ihre ursprüngliche Form an, ist der richtige Erntezeitpunkt gekommen.

    Für die Ernte werden Auberginen mit einem scharfen Messer oder einer Gartenschere oberhalb des Kelchs abgeschnitten. Alternativ können die Früchte vorsichtig von der Pflanze abgedreht werden.

    Am besten schmecken sie frisch geerntet als Auberginenmus, Antipasti, Auflauf oder Grillgemüse. Doch auch im Kühlschrank halten die Früchte ein paar Tage, um dann den Gaumen zu verführen.

    FAQs: Häufige Fragen zur Aubergine – wir antworten!

    • Welche Standortanforderung hat die Aubergine? Auberginen mögen es warm. Suchen Sie daher einen hellen, sonnigen aber windgeschützen Platz. Der Boden sollte gut durchlässig und nährstoffreich sein mit leicht saurem bis neutralem ph-Wert.
    • Wann ist ein guter Zeitpunkt, um mit der Aussaat und Pflanzung zu starten? Starten Sie ab Mitte Februar mit der Aussaat im Haus, wobei die Keimtemperatur bei ca. 20 °C liegen sollte. Die Auspflanzung ins Freie oder Gewächshaus erfolgt, sobald keine Bodenfröste mehr zu erwarten sind und die Temperaturen stabil warm bleiben. 
    • Benötigen Auberginen eine Düngerzugabe? Ja, denn Auberingen sind Starkzehrer und sollten daher alle 2 Wochen ab dem Auspflanzen einen organischen Flüssigdünger erhalten.
    • Was sind gute Pflanzpartner für die Auberinge? Pflanzen Sie Buschbohnen, Thymian, Basilikum oder Ringelblumen zur Aubergine. Aber auch Spinat oder Salat eignen sich hervorragend. 

    Weitere Tipps & Trends, die Sie interessieren könnten

      Sie möchten mehr Wissen und noch mehr Dehner?

      Hier reinklicken
      ↑  zum Seitenanfang