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Flieder: Blühender Klassiker für Garten und Beet

Flieder: Blühender Klassiker für Garten und Beet

Kaum ein anderer Blütenstrauch steht so sehr für den Frühling wie der Flieder. Mit seinen üppigen Blütenrispen und dem unverwechselbaren Duft setzt er in Weiß, Rosa oder Violett eindrucksvolle Akzente im Garten.
Autorin: Kathrin Knechtel

Vom Bauerngarten in moderne Gärten

Der ursprünglich in Südosteuropa und Südspanien beheimatete Flieder (Syringa) ist ein sommergrüner Strauch aus der Familie der Ölbaumgewächse. Einst war er vor allem in Bauerngärten zu finden, heute bereichert er dank zahlreicher pflegeleichter Züchtungen ebenso moderne Gartenkonzepte.

Mit rund 30 Arten und über 100 Sorten begeistert Flieder durch seine üppigen Blütenrispen in Weiß, Rosa, Violett oder Blau. Von April bis Anfang Juni verströmen sie ihren charakteristischen Duft und locken zahlreiche Insekten an. Je nach Sorte erreicht der sommergrüne Strauch eine Höhe von bis zu 7 m und wird so zum eindrucksvollen Blickfang im Garten.

Flieder in vielen Farben und Wuchsformen

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Der richtige Standort für Flieder

  • Sonnig bis halbschattig: Flieder liebt die Sonne und entwickelt dort die üppigste Blüte. Halbschattige Standorte werden ebenfalls gut vertragen, während die Blütenfülle im Schatten deutlich geringer ausfällt.
  • Durchlässiger, nährstoffreicher Boden: Ideal sind lockere, kalkhaltige Böden. Staunässe verträgt Flieder nicht und sollte daher vermieden werden.
  • Pflanzung im Herbst: Die beste Pflanzzeit ist der Herbst. Heben Sie ein Pflanzloch aus, das etwa doppelt so groß wie der Wurzelballen ist, und verbessern Sie den Aushub mit etwas Kompost.

Glühbirnen-Icon 

Kein großer Garten? Kein Problem! Kompakt wachsende Sorten wie der Zwerg-Flieder eignen sich hervorragend für die Pflanzung im Kübel auf Balkon oder Terrasse.

Pflege: So bleibt Flieder gesund und blühfreudig

    Flieder sicher überwintern

    Der robuste Gewöhnliche Flieder (Syringa vulgaris) ist winterhart, verträgt tiefe Fröste und braucht in der Regel keinen Winterschutz. Zusätzliche Maßnahmen sind meist nur in zwei Fällen sinnvoll:
    • Junge, frisch gepflanzte Sträucher
    • Flieder in Kübeln oder Pflanzgefäßen
    Frisch gesetzte Pflanzen müssen ihre Winterhärte zunächst entwickeln und reagieren in den ersten Jahren etwas empfindlicher auf starke Fröste. Eine schützende Schicht aus Mulch, Laub, Fichten- oder Tannenreisig schützt den Wurzelbereich zuverlässig.

    Flieder im Kübel benötigt zusätzlichen Schutz, da der Wurzelballen schneller durchfriert als im Gartenboden. Bewährt haben sich eine isolierende Unterlage sowie eine Ummantelung des Pflanzgefäßes mit Vlies, Jute oder Kokosmatten.
    Gut geschützt durch den Winter

    Gut geschützt durch den Winter

    Junge Flieder und Kübelpflanzen profitieren bei Frost von einem zusätzlichen Schutz aus Vlies, Jute oder Kokosmatten.
    Winterschutz entdecken

    Flieder gekonnt kombinieren

    Besonders harmonisch wirkt Flieder in Kombination mit anderen Pflanzen. Er lässt sich hervorragend mit Rosen, Stauden, Gräsern und weiteren Gehölzen kombinieren. Wichtig ist, dass die Pflanzpartner ähnliche Ansprüche an Standort, Boden und Pflege haben.

      FAQs: Häufige Fragen zum Flieder – wir antworten!

      • Wann blüht Flieder? Flieder blüht in Mitteleuropa in der Regel von April bis Anfang Juni, je nach Sorte und Standort.
      • Wie pflanzt man Flieder richtig? Flieder gedeiht am besten an einem sonnigen bis halbschattigen Standort in gut durchlässigem, nährstoffreichem Boden. Staunässe sollte vermieden werden.
      • Wie hoch wird ein Fliederstrauch? Je nach Sorte kann Flieder 2–7 m hoch werden und sowohl als Solitärstrauch als auch in Heckenform verwendet werden.
      • Wie pflegt man Flieder? Regelmäßig gießen, besonders in trockenen Sommern, und einmal jährlich nach der Blüte Rückschnitt durchführen. Abgestorbene Triebe und verblühte Blüten entfernen.
      • Wann sollte man Flieder schneiden? Nach der Blüte (Anfang Juni): Verblühte Blüten und überkreuzende Äste entfernen. Im März (optional): Hauptäste um 30–40 cm zurückschneiden, um die Pflanze zu verjüngen.

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