Kraftfutter liefert – wie der Name bereits verrät – zusätzliche Energie, wenn der Bedarf über das Raufutter hinausgeht. Beispiele für das konzentrierte, energiereiche Futter sind Hafer, Gerste, Mais, Reiskleie und Öle. Wichtig zu wissen ist, dass Kraftfutter kein Grundfutter ist und nur nach Bedarf gegeben werden soll.
Besonders sinnvoll ist es bei Pferde mit Untergewicht, Sportpferden oder Pferden im Muskelaufbau. Die Futtermenge richtet sich dabei nach der Aktivität des Pferdes, angefangen von ca. 300 g pro 100 kg Gewicht für weniger aktive Pferde bis hin zu 1–1,5 kg pro 100 kg Körpergewicht am Tag. Starten Sie am besten mit kleinen Mengen, verteilt über den Tag, und passen Sie die Fütterung schrittweise an das Energielevel Ihres Pferdes an.
Saftfutter umfasst saftige, wasserhaltige und frische Nahrung wie Karotten, Äpfel, Rote Beete, Rübenschnitzel oder frisches Gras. Sie dienen als ideale Ergänzung, Leckerli oder Abwechslung im Speiseplan. Es ist ebenfalls kein Muss in der Fütterung, liefert aber on top eine Vielzahl an Vitaminen, die der Gesunderhaltung zugutekommen. Der perfekte Mix macht es aus, daher unbedingt bedenken, dass Obst und Rübenschnitzel auch jede Menge Zucker mit sich bringen und gegebenfalls zu Übergewicht oder Soffwechselproblemen führen können.