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Johannisbeeren – fruchtige Vielfalt aus dem Garten

Johannisbeeren – fruchtige Vielfalt aus dem Garten

Ob frisch vom Strauch, im Kuchen oder als Marmelade – Johannisbeeren begeistern mit ihrem fruchtig-säuerlichen Aroma und ihrer großen Sortenvielfalt. Die beliebten Beeren sind reich an Vitamin C und locken mit ihren Blüten zugleich Bienen und andere Bestäuber in den Garten.
Autorin: Kathrin Knechtel

Die vielen Vorteile von Johannisbeeren

Johannisbeeren (Ribes) gehören zur Familie der Stachelbeergewächse und zählen zu den beliebtesten Beerensträuchern im Garten. Die sommergrünen Sträucher erreichen Höhen von etwa 1 bis 1,5 Metern und überzeugen mit ihrem zuverlässigen Ertrag. Bereits von April bis Mai erscheinen die unscheinbaren Blüten, die zahlreiche Bienen und andere Insekten anlocken.

Ab Juni reifen die aromatischen Früchte heran und begeistern je nach Sorte mit roten, weißen, grünen oder schwarzen Beeren. Mit ihrem fruchtig-säuerlichen Geschmack eignen sie sich hervorragend zum Naschen sowie für Marmeladen, Gelees, Säfte und Desserts.

Beliebte Johannisbeersorten entdecken

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Standort & Pflanzung

Johannisbeeren fühlen sich an einem sonnigen bis halbschattigen, windgeschützten Standort besonders wohl. Je sonniger die Sträucher stehen, desto reicher und süßer fällt die Ernte aus. Der Boden sollte durchlässig, humus- und nährstoffreich sein. Auf extreme Trockenheit und Staunässe reagieren die Pflanzen empfindlich. Johannisbeeren sind zwar sehr frosthart, während der Blütezeit empfiehlt sich jedoch ein Schutz vor späten Frösten.

Gepflanzt werden Johannisbeeren idealerweise im Frühjahr oder Herbst. Rote und weiße Sorten benötigen einen Pflanzabstand von etwa 1,80 m, schwarze Johannisbeeren rund 2,50 m. Stämmchen wachsen deutlich kompakter, sollten jedoch an einer Stütze befestigt werden, damit ihre Krone ausreichend Stabilität erhält.

Vor dem Einpflanzen werden nur drei bis vier kräftige Triebe stehen gelassen und auf etwa ein Drittel ihrer Länge eingekürzt. Schwache Triebe sowie abgestorbene Wurzeln werden entfernt. Die Sträucher sollten etwa eine Handbreit tiefer gesetzt werden, als sie zuvor im Topf standen. So können sich besonders viele junge Triebe aus dem Wurzelstock entwickeln. Für einen guten Start empfiehlt sich etwas Kompost im Pflanzloch. Nach dem Pflanzen werden die Johannisbeeren gründlich angegossen und der Wurzelbereich mit einer Mulchschicht abgedeckt.

Johannisbeeren richtig pflegen

    Leckere Früchte – Ernte und Verwendung

    Ab Juni und Juli sind Johannisbeeren erntereif. Die Früchte werden mit der Hand geerntet, indem die gesamte Fruchttraube vom Strauch abgenommen wird.

    Mit ihrem fruchtig-säuerlichen Aroma sind Johannisbeeren vielseitig verwendbar. Sie schmecken frisch vom Strauch, verfeinern Müsli, Joghurt, Desserts und Kuchen und setzen auch in Gelees, Marmeladen und Säften besondere Akzente. Darüber hinaus verleihen sie herzhaften Wild- und Fleischgerichten eine fein-fruchtige Note.

    Rote und weiße Johannisbeeren sind im Kühlschrank nur wenige Tage haltbar. Für einen längeren Genuss können die Früchte eingefroren oder zu Marmeladen, Gelees und Säften verarbeitet werden.
    Alles fürs Einkochen

    Passende Pflanzpartner für Johannisbeeren

    Johannisbeeren harmonieren mit vielen anderen Beerensträuchern und Blütengehölzen. Unterschiedliche Wuchsformen, Blüten und Fruchtfarben sorgen für abwechslungsreiche Pflanzungen im Garten und Naschgarten.

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