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Storchschnabel: Vielseitige Staude für Beet und Rabatte

Storchschnabel: Vielseitige Staude für Beet und Rabatte

Der Storchschnabel zählt zu den beliebtesten Stauden für den Garten. Mit seiner langen Blütezeit, den vielfältigen Wuchsformen und der unkomplizierten Pflege bereichert er Beete, Rabatten und naturnahe Pflanzungen. Je nach Art eignet er sich als Bodendecker, Beetstaude oder attraktiver Begleiter für Gehölze.
Autorin: Cornelia Förster

Standort und Sortenübersicht

Viele Storchschnabel-Arten sind in Europa heimisch, etwa der Wald-Storchschnabel (G. sylvaticum), der Blutrote Storchschnabel (G. sanguineum) oder der Wiesen-Storchschnabel (G. pratense). Andere Arten stammen aus Asien oder Südosteuropa, wurden gärtnerisch weiterentwickelt und haben längst ihren Platz in unseren Gärten gefunden. Je nach Art sind Storchschnäbel sommer- oder immergrün. Die meisten Sorten gelten als robust und zuverlässig winterhart.

Die meisten Storchschnäbel bevorzugen einen mäßig feuchten Standort mit nährstoffreichem, durchlässigem Boden ohne Staunässe. Je nach Art eignen sie sich als Bodendecker, Beetstauden oder Gehölzbegleiter. Die Blütenfarben reichen von Weiß und Rosa bis hin zu Magenta oder Dunkelviolett. Je nach Sorte erreichen die Pflanzen eine Höhe von etwa 15–100 cm.

Welche Storchschnabel-Art passt zu welchem Standort?

    • Schattig & trocken

      Schattig & trocken

      • Balkan-Storchschnabel (Geranium macrorrhizum)
      • Knotiger-Storchschnabel (Geranium nodosum)
      • Brauner Storchschnabel (Geranium phaeum)

    • Halbschattig & trocken

      Halbschattig & trocken

      • Gracile-Hybride (Geranium x gracile)
      • Himalaya-Storchschnabel (Geranium himalayense)
      • Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum)

    • Sonnig & trocken

      Sonnig & trocken

      • Blutroter Storchschnabel (Geranium sanguineum)
      • Kaukasus-Storchschnabel (Geranium renardii)
      • Cambridge Storchschnabel (Geranium x cantabrigiense)
      • Aschgrauer Storchschnabel (Geranium cinereum)

    • Sonnig & feucht

      Sonnig & feucht

      • Pyrenäen-Storchschnabel (Geranium endressii)
      • Himalaya-Storchschnabel (Geranium himalayense)
      • Pracht-Storchschnabel (Geranium x magnificum)
      • Wiesen Storchschnabel (Geranium pratense)
      • Armenischer Storchschnabel (Geranium psilostemon)

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    Richtige Pflege des Storchschnabels im Beet und Topf

    Storchschnäbel gelten als pflegeleicht und anspruchslos, sofern ihre Standortansprüche berücksichtigt werden. Extreme Trockenheit und Staunässe vertragen sie nicht. Lediglich frisch gepflanzte Exemplare benötigen bei sonnigem Wetter zusätzliches Wasser.

    Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte fördert bei vielen Arten einen zweiten Blütenflor. Schneiden Sie die Pflanzen dafür auf etwa eine Handbreit über dem Boden zurück. Bleiben einige Blätter stehen, treiben die Stauden meist schneller wieder aus. Anschließend unterstützen ein schnell wirkenden Mineralstoffdünger und Wassergaben den Neuaustrieb.

    Eine Teilung zur Verjüngung ist nur selten erforderlich, da Storchschnäbel als langlebig gelten.

    Im Beet ausgepflanzte Storchschnäbel benötigen in der Regel keinen zusätzlichen Winterschutz. Pflanzen im Topf freuen sich dagegen über Vlies, Reisig oder einen geschützten Standort.

    Pflegeequipment für die Stauden

    So bleiben Ihre Pflanzen gesund und kräftig

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    Glühbirnen-Icon 

    Schon gewusst? Der Storchschnabel steht nicht auf dem Speisezettel von Schnecken und bleibt deshalb meist verschont. Auch sonst sind die Pflanzen äußerst robust gegenüber vielen Krankheiten und Schädlingen.

    Verwendung im Garten

    Storchschnäbel eignen sich hervorragend für eine flächendeckende Bepflanzung. Durch ihren dichten Wuchs schützen sie den Boden vor Erosion, reduzieren die Verdunstung und erschweren das Aufkommen von Unkraut. Für einen geschlossenen Bestand werden je nach Sorte meist 8 bis 10 Pflanzen pro Quadratmeter gesetzt.

    Größere Pflanzflächen mit nur einer Art sorgen für Ruhe im Gartenbild. Einige Arten, wie der Wiesen-Storchschnabel, setzen zudem mit ihrer Herbstfärbung attraktive Akzente. Storchschnäbel lassen sich außerdem gut mit anderen Stauden wie Frauenmantel, Rittersporn oder Sonnenhut sowie mit Gehölzen kombinieren.

    Passende Staudenkombinationen

    Sorgfältig aufeinander abgestimmte Stauden-Sets für harmonische und abwechslungsreiche Pflanzungen

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