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Das kleine 1x1 der Stauden

Das kleine 1x1 der Stauden

Ob mit auffälligen Blüten, dekorativem Laub oder attraktiven Fruchtständen: Stauden bereichern den Garten über viele Jahre hinweg. Dank ihrer großen Vielfalt an Wuchsformen, Farben und Größen finden sich für nahezu jeden Standort und Gestaltungsstil passende Arten. Vom Frühjahr bis in den Herbst setzen sie attraktive Akzente in Beeten und Rabatten.
Autorin: Cornelia Förster

Was sind Stauden? Eigenschaften und Vorteile

Stauden sind mehrjährige, winterharte Pflanzen, deren oberirdische Teile im Gegensatz zu Sträuchern und Gehölzen nicht verholzen. Im Herbst ziehen sie sich in ihre Wurzeln zurück und treiben im Frühjahr wieder neu aus.

Die Vorteile dieser Dauerblüher liegen auf der Hand: Am passenden Standort kommen sie Jahr für Jahr zuverlässig wieder. Im Vergleich zu einjährigen Sommerblumen müssen sie nicht jedes Jahr neu ausgesät oder gepflanzt werden. Viele Arten gelten zudem als pflegeleicht, robust und langlebig und bringen dauerhaft Farbe, Struktur und Abwechslung in den Garten.

Stauden für jeden Standort

    Bienenfreundliche Stauden

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    Viele Stauden bieten Bienen, Hummeln und anderen Insekten über Monate hinweg eine wertvolle Nahrungsquelle. Mit der richtigen Pflanzenauswahl schaffen Sie ein lebendiges Beet und fördern gleichzeitig die Artenvielfalt im Garten.
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    Planung & Pflanzung: So wachsen Stauden gut an

    Stauden lassen sich vielseitig mit Frühjahrs- und Sommerblühern, Gehölzen oder anderen Pflanzen kombinieren. Ob in Rabatten, Beeten oder Kübeln: Mit der richtigen Planung entstehen harmonische und abwechslungsreiche Pflanzungen.

    Achten Sie bei der Planung auf die Standortansprüche der Pflanzen, etwa Lichtverhältnisse, Bodenbeschaffenheit und Platzbedarf. Bei Bedarf lässt sich der Gartenboden mit Kompost, Sand oder Kies verbessern.

    Ob im Beet oder Pflanzgefäß: Die Anordnung der Stauden trägt wesentlich zu einem stimmigen Gesamtbild bei. Besonders wichtig ist die Höhenstaffelung: Hohe Arten kommen in den Hintergrund, niedrigere Stauden in den Vordergrund.

    Für ruhige und großzügige Pflanzbilder empfiehlt es sich, Arten wie Storchenschnabel in größeren Gruppen zu setzen. Soll das Beet abwechslungsreicher wirken, können Leitstauden wie Rittersporn oder Herbstanemone mit Begleit- und Füllstauden wie Purpurglöckchen und Frauenmantel kombiniert werden. Dabei gilt: Weniger ist oft mehr.

    Vor der Pflanzung sollten Unkräuter samt Wurzeln entfernt werden. Setzen Sie die Stauden anschließend nicht wesentlich tiefer als zuvor im Topf, damit sie gut anwachsen.

    Glühbirnen-Icon 

    Unser Tipp: Wenn Sie bei Ihrer Planung die unterschiedlichen Blütenzeitpunkte beachten, können Stauden Sie kunterbunt durch Frühling, Sommer und Herbst begleiten. Die passende Pflanzweite ist schnell gefunden. In der Regel genügt der halbe Abstand der Pflanzenhöhe. Wird eine Taglilie 80 cm hoch, sollte die nächste Pflanze 40 cm entfernt stehen.

    Eine Frage des Stils: Ton in Ton oder farbenfroh?

    Bei der Gestaltung eines Staudenbeets sind Ihrer Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Ob Ton in Ton, als harmonischer Farbdreiklang oder bewusst farbenfroh kombiniert: Mit Stauden lassen sich abwechslungsreiche und individuelle Pflanzungen gestalten.

    Ergänzen Sie Ihr Beet mit Zwiebelblumen, die bereits im Frühjahr Farbe ins Spiel bringen, oder mit Gräsern, die Struktur, Leichtigkeit und Bewegung in die Pflanzung bringen. So entsteht ein attraktives Gartenbild über viele Monate hinweg.

      Farbenfroher Blüten- und Blattwirbel

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      Die richtige Pflege für Stauden

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        Gut zu wissen: Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte kann bei vielen Stauden einen zweiten Blütenflor fördern und die Blütezeit verlängern. Arten wie Frauenmantel oder Storchschnabel können sogar mit einem hochgestellten Rasenmäher gekürzt werden.

        Winterschutz: Stauden sicher durch den Winter bringen

        Stauden überwintern meist problemlos im Gartenboden oder, gut geschützt, auch im Kübel. Sommergrüne Stauden ziehen im Spätherbst ein und überdauern als Wurzel, Knolle oder Zwiebel im Boden. Immergrüne Stauden behalten ihr Laub auch im Winter und sollten bei frostfreier Witterung und trockenem Boden gegossen werden.

        Bei sehr starken Frösten können einzelne Pflanzenteile zurückfrieren. Das ist meist kein Grund zur Sorge, denn mit dem Neuaustrieb im Frühjahr wachsen die Stauden in der Regel wieder zuverlässig nach.
        Sicher durch den Winter

        Sicher durch den Winter

        Bei empfindlichen Stauden empfiehlt es sich, das abgestorbene Laub bis zum Frühjahr stehen zu lassen. Eine Abdeckung mit Laub oder Reisig schützt zusätzlich vor Frost. Gleichzeitig bieten die Pflanzenreste und die schützende Laubschicht vielen nützlichen Insekten ein Winterquartier.
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