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Rosen schneiden – wann und wie?

Rosen schneiden – wann und wie?

Der Schnitt gehört zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen im Rosenjahr. Er dient der ständigen Verjüngung und Gesunderhaltung der Rosenpflanzen. Der richtige Schnittzeitpunkt wie auch die richtigen Schnittwerkzeuge sind das A und O.
Autorin: Cornelia Förster

Schnitttechnik

Schneiden Sie Ihre Rosen mit einer scharfen Gartenschere. So entstehen saubere Schnitte, die die Pflanze schonen. Ein leicht schräger Schnitt sorgt dafür, dass Regen- und Gießwasser besser abfließen können und beugt so Krankheitsbefall vor.

Stärkere Äste, wie sie bei Strauchrosen vorkommen, entfernen Sie mit einer Astschere. Altes Holz wird ohne Stummel entfernt, beim Rückschnitt der Triebe wird der Schnitt ca. 0,5 cm über der Knospe angesetzt.

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Der Frühjahrsschnitt

Der optimale Schnittzeitpunkt hängt von der Witterung und dem Standort ab. Sobald die Knospen im unteren Bereich der Pflanze anschwellen, können Sie mit dem Frühjahrsschnitt beginnen. Dabei entfernen Sie bei allen Rosenarten altes, krankes und abgestorbenes Holz vollständig – ohne Stummel. Auch sich kreuzende oder zu dicht stehende Triebe werden ausgelichtet. Erfrorene Triebe schneiden Sie konsequent bis ins gesunde Holz zurück. Dieses erkennen Sie daran, dass die darunterliegende Schicht nach leichtem Anritzen grün ist.

Bei Beet- und Edelrosen sollten nach dem Schnitt drei bis vier kräftige Haupttriebe mit jeweils bis zu fünf Augen stehen bleiben.

Bei Kletterrosen bleiben die Haupttriebe stehen. Hier werden nur die Seitentriebe auf vier bis fünf Augen zurückgeschnitten.

Einmalblühende Rosen benötigen lediglich einen Auslichtungsschnitt. Auch bei Strauchrosen werden in erster Linie einzelne ältere oder störende Äste entfernt.

Der Sommerschnitt

In den Sommermonaten sollten verblühte Blüten regelmäßig entfernt werden. Das fördert die Nachblüte (zweiten Flor) und verringert gleichzeitig das Risiko von Pilzkrankheiten.

Auch Wildtriebe lassen sich jetzt besonders gut erkennen: Sie wachsen aus dem Wurzelstock, sind meist kräftiger, auffallend lang und gerade und tragen oft hellere, schmalere Blätter als die Edeltriebe. Diese sollten so früh wie möglich direkt an der Austrittsstelle entfernt werden.

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