Wissenswertes zum Zimmerfarn
Typisch für alle Farne: Anders als viele andere Zimmerpflanzen bilden sie keine Blüten, sondern beeindrucken mit ihren dekorativen Wedeln. Je nach Art können diese 0,2–1,5 m lang werden.

Gießen – regelmäßig und durchdringend:
Zimmerfarne mögen ein gleichmäßig feuchtes Substrat. Verwenden Sie lauwarmes, kalkarmes Wasser und vermeiden Sie Staunässe, indem überschüssiges Wasser aus dem Übertopf entfernt wird. Hin und wieder freut sich die Pflanze über ein Tauchbad, bei dem der Wurzelballen einige Minuten in Wasser gestellt wird.
Umtopfen – größerer Topf oder frische Erde:
Junge Farne sollten alle 1–2 Jahre in einen größeren Topf mit durchlässigem, humosem Substrat umgesetzt werden. Eine Mischung aus Humuserde, Tongranulat und Blähton verbessert die Drainage. Ältere Pflanzen, die nicht mehr stark wachsen, profitieren von frischer Erde im alten Topf. Alle 3–5 Jahre können Farne geteilt werden, um das Wachstum anzuregen.
Düngen – nur bei Bedarf:
Wird der Farn jährlich in frische, humusreiche Erde gesetzt, ist zusätzliche Düngung meist nicht nötig. Ansonsten können Sie von April bis Oktober alle zwei Wochen Flüssigdünger geben.
Schnitt – regelmäßig und gezielt:
Entfernen Sie braune oder trockene Blätter regelmäßig. Starkwüchsige Arten lassen sich durch Rückschnitt gut kontrollieren, ältere Pflanzen erhalten dadurch neue Kraft und viele frische Triebe.