Hortensien

Hortensien
Hortensien setzen in reduzierteren Gestaltungen wie etwa asiatisch inspirierten Anlagen in Weiß oder sanften Pastellfarben willkommene Highlights, und auch in edel-modernem Ambiente macht das charmante Blühwunder eine gute Figur.

Bauern-, Ball- und Rispenhortensien gedeihen wunderbar im Kübel und passen sich mühelos unterschiedlichen Stilen an. Setzen Sie eine weiß blühende Sorte in einen Terrakotta-Kübel, eine blaue Hortensie in ein graues, Stein-imitierendes Gefäß oder ein leuchtend pinkfarbenes Exemplar in einen dunklen Metall-Kübel. Egal für welche Hortensie Sie sich entscheiden, Sie werden sicherlich den perfekten Platz finden.


Das Pflanzgefäß muss geräumig sein. Größere Kübel lassen sich – gut in Luftpolsterfolie oder Kokosmatten eingepackt – draußen überwintern (das Gefäß muss allerdings frostfest sein). Kleinere Töpfe brauchen ein kühles Winterquartier. Wenn Sie die Hortensie in ein Beet pflanzen, braucht diese keinen Schutz, um über den Winter zu kommen.

Allgemeines

Allgemeines

Auch bei den Züchtern ist die Hortensie beliebt, denn immer wieder gibt es neue, außergewöhnliche Sorten. Unter den ca. 70 Arten gibt es laubabwerfende und immergrüne Hortensienarten, deren Verbreitungsgebiet sich über die gemäßigten Regionen Nord- und Südamerika sowie Süd- und Ostasiens erstreckt.

Ihre prachtvollen Blüten leuchten in märchenhaften Farbtönen von reinem Weiß über Creme, Rosé und Flieder bis hin zu kräftigem Pink, sattem Blau und tiefem Purpur.

Kein Wunder, dass Hortensien so beliebt sind wie nie zuvor. Ab dem Frühsommer sorgen sie im Garten für atemberaubende Blickfänge.

Viel Pflege benötigen die Hortensien nicht. Zu berücksichtigen ist jedoch der passende Standort und vor allem der richtige Schnitt, möchten Sie sich jährlich über eine üppige Blütenpracht freuen.

Der botanische Name der Hortensien, Hydrangea, bedeutet im Griechischen so viel wie Wassergefäß, da Hortensien viel Wasser brauchen. Wird ihr Durst nicht gestillt, lässt sie schnell die Blätter hängen und die Blüten welken vorzeitig. Aber: Staunässe vermeiden. Deshalb zieht man eine Drainage aus Blähton oder Steinen ein, gibt ein Stück Vlies darüber und füllt den Kübel mit Spezialerde auf. Da der Wurzelraum im Kübel beschränkt ist, gießt man an warmen Tagen morgens und abends. Ideal für durstige Hortensien sind Kübel mit integriertem Bewässerungssystem; so ist immer für ausreichend Wasser gesorgt.

 

    Dehner Tipp: So zeigen sich Hortensien von ihrer blauen Seite

    Dehner Tipp: So zeigen sich Hortensien von ihrer blauen Seite
    Blaue Gartenhortensien benötigen Spurenelemente (z. B. Aluminium) und ein saures Substrat mit einem pH-Wert zwischen 4,0 und 4,5. Bei einem pH-Wert von über 5,5 blühen Bauernhortensien rosa. Wer sein blaues Hortensienwunder erleben möchte, verwendet beim Pflanzen von Hortensien am besten die Dehner Hortensienerde mit Vorratsdüngung in bewährter Gärtnerqualität. Dehner Hortensiendünger versorgt Ihre Hortensien mit wichtigen Spurenelementen für kräftige Farben und gesunde Pflanzen. Mit Hortensien-Blau von Dehner  werden rosa Bauernhortensien strahlend blau.

      Hortensienarten

      Schneeball-Hortensien

      Schneeball-Hortensien

      Mit ihren sehr üppigen, kugeligen, zuerst grünlichen, dann weißen Blüten hat die Schneeballhortensie die Herzen der Gartenbesitzer im Sturm erobert.

      Idealer Standort:
      Die äußerst beliebten Gartenpflanzen bevorzugen einen humosen, nährstoffreichen, gut durchlässigen und feuchten Boden. Sonne oder Halbschatten bekommt ihnen dabei am besten.


      Blüte:

      Die Blüten der Schneeball-Hortensie bilden außergewöhnlich große Bälle in Weiß oder Pink. Sie besitzen eine lange Blütezeit von Juni bis September.


      Schnitt:

      Ball-Hortensien schneidet man im Frühjahr kräftig zurück, da sie am diesjährigen Trieb blühen. Man kann sie auch nur auslichten, d. h. einzelne Zweige herausschneiden.

      Rispen-Hortensien

      Rispen-Hortensien

      So unterschiedlich können die Blüten der Hortensien sein: Die Rispen-Hortensie wirkt sogar fast filigran.

      Ihr Wuchs ist eher schlank und in die Höhe gerichtet. Durch den Rückschnitt lässt sich die Wuchshöhe bestimmen.

      Idealer Standort:  
      Die Rispen-Hortensie bevorzugt einen hellen Standort, ohne direkte Sonne. Sie fühlt sich im lichten Schatten am wohlsten. Je mehr Sonne die Rispenhortensie abbekommt, desto mehr Wasser benötigt sie. Ist der Boden leicht sauer, steht der üppigen Blüte nichts mehr im Weg.

      Blüte:
      Die Rispen-Hortensie zeigt ihre hellen, länglichen Blütenstände im Spätsommer, wenn andere Hortensien ihren Zenit schon überschritten haben. Eine Besonderheit ist das einzigartige Farbspiel der Blüten im Laufe der Entwicklung.

      Schnitt:
      Im Frühjahr sollten Sie die Rispen-Hortensie kräftig zurückschneiden, je nach gewünschter Höhe um ein Drittel, die Hälfte oder bis auf maximal 20 Zentimeter. Sie blüht am diesjährigen Holz.

       

      Bauern- oder Garten-Hortensien

      Bauern- oder Garten-Hortensien

      Mit ihren romantischen Blütenbällen in zauberhaften Farben erlebt die Hortensie ein grandioses Comeback. Ihr Wuchs ist breitbuschig und ausladend; sie eignet sich als Solitärpflanze, wirkt aber auch in großzügigen Rabatten.

      Idealer Standort:
       
      Hortensien vertragen neben Halbschatten auch hellere Standorte, müssen dann aber reichlich gegossen werden. Der Boden sollte durchlässig und leicht sauer sein. Im Winter auf ausreichend Winterschutz achten, da sonst die diesjährig gebildeten Knospenansätze fürs nächste Jahr erfrieren können.

      Blüte:
      Die dichten Blütenbälle der Bauern-Hortensie kann man zwischen Mai und September bewundern, sie zeigen sich in den unterschiedlichsten Farben. Auch Teller-Hortensien, deren Blütenstände wie kleine Teller angeordnet sind, erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

      Schnitt:
      Die Bauern-Hortensie benötigt keinen Rückschnitt, es genügt, wenn Sie die Pflanze etwas auslichten. Die alten Blüten werden ganz knapp abgeknipst, da sich die neuen Blütenknospen direkt darunter bilden.

       

      Kletter-Hortensien

      Kletter-Hortensien

      Kletter-Hortensien sind ein eleganter Schmuck für Mauern und Fassaden. Zwar sind Kletter-Hortensien dank ihrer Haftwurzeln Selbstklimmer, sie nehmen aber auch eine Kletterhilfe gerne an.


      Idealer Standort:
       
      Die Kletter-Hortensien ist eine der wenigen kletternden Blühpflanzen, die mit einem schattigen Standort gut zurecht kommt, so kann sie auch dunkle Ecken begrünen. Sie verträgt jede Art von Gartenboden und zählt auch deshalb zu den anspruchslosen Pflanzen.


      Blüte:
       
      Die großen weißen Blüten erstrahlen zwischen Juni und Juli. Sie duften süßlich und ziehen dadurch Bienen und andere nützliche Insekten an.


      Schnitt:
       
      Nicht notwendig, außer die Pflanze wird zu groß.

        Warum werden Hortensien geschnitten?

        Warum werden Hortensien geschnitten?
        Hortensien benötigen regelmäßige Schnittmaßnahmen, die dem Erhalt der Blühfreude und der Verjüngung der Pflanze dienen. Mit der Zeit verlieren sie sonst an Form, vergreisen und bilden dann nur mehr schwache Triebe sowie kaum bis teils wenige Blüten.

          Worauf ist beim Schnitt zu achten?

          Worauf ist beim Schnitt zu achten?
          Hortensien lassen sich generell in zwei Schnittgruppen einteilen. Je nach Zugehörigkeit, werden die Pflanzen unterschiedlich stark zurück geschnitten

          Schnittgruppe 1

          Hierzu zählen folgende Hortensienarten:

          • Bauern-Hortensie
          • Ball- und Teller-Hortensie
          • Eichblatt-Hortensie
          • Kletter-Hortensie
          • Riesenblatt-Hortensie
          • Samt-Hortensie
          Die endständigen Blütenknospen werden bereits mit den neuen Trieben für das nächste Jahr im Herbst angelegt. Beim Rückschnitt ist drauf zu achten, dass diese stehen bleiben, da sonst im Folgejahr der Blütenflor entfällt.

          Bester Schnittzeitpunkt für Hortensien der Schnittgruppe 1 ist das späte Frühjahr, wenn die Hortensie mit dem Austrieb beginnt und keine starken Fröste mehr zu erwarten sind. Beim Schnitt werden nur die Triebspitzen (also alte Blütenstände und erfrorene Knospen) bis über dem ersten kräftigen Knospenpaar entfernt. Zusätzlich können sehr schwache oder störende Triebe bodennah abgeschnitten werden.

          Besonderheit Kletter-Hortensie

          Besonderheit Kletter-Hortensie
          Anfänglich benötigen Kletterhortensien keine Schnittmaßnahmen. Im Laufe der Zeit, erobern sie Klettergerüst oder auch Hauswände. Wird die Pflanze zu groß oder beginnen sich die Triebe vom Mauerwerk zu lösen, können überständige Triebe zurück geschnitten werden.

          Schneiden Sie diese Triebe am besten kurz über ihrem Ursprung ab.

          Bei einem radikaleren Rückschnitt zur Verjüngung der Pflanze empfiehlt es sich, mit Bedacht vorzugehen. Denn auch Kletterhortensien bilden bereits im Vorjahr ihre Knospenanlagen. Am besten weiten Sie die Schnittmaßnahmen bei vergreisenden Pflanzen auf 3–4 Jahre aus. Und leiten Sie dabei Stück für Stück auf jüngere Triebe um.

          Schnittgruppe 2

          Diese Hortensienarten reihen sich in der zweiten Schnittgruppe ein:

          • Rispen-Hortensie
          • Schneeball-Hortensie
          Bei den Hortensienarten der Schnittgruppe 2 werden die Blütenknospen an den neuen Austrieben im Jahr der Blüte ausgebildet. Der Rückschnitt ist unproblematisch und kann sowohl im Spätherbst als auch im Frühjahr erfolgen.

          Hortensien der Schnittgruppe 2 können stark zurückgeschnitten werden: Die Triebe werden bodennah bis auf ein Knospenpaar eingekürzt. Dieser Schnitt fördert sowohl die Blütenfülle als auch die Blütengröße.

          Besonderheit Rispen-Hortensie

          Besonderheit Rispen-Hortensie
          Rispenhortensien müssen zunächst nicht zurück geschnitten werden. Schwache Triebe oder vergreisende Triebe sind bis auf einen Zapfen zu entfernen. Ansonsten kann bis auf ein Drittel gekürzt werden. Dabei sollte immer ein Stummel mit mindestens einem Augenpaar stehen bleiben. Hieraus entstehen neue blühwillige Triebe.

          Ohne Rückschnitt nimmt zwar nicht unbedingt die Blühfreude ab, jedoch die Blütengröße.

          Abgeschnittene, vertrocknete Hortensienblüten besitzen als Trockenstrauß ebenfalls ihren Reiz. Wer möchte, kann sich aus Blütenbüscheln auch ganz schnell Kränze binden, die sich z.B. als Türschmuck eignen.

            Der beste Schnittzeitpunkt

            Der beste Schnittzeitpunkt
            Der optimale Schnittzeitpunkt ist verschieden. Er richtet sich nach dem Zeitpunkt der Blütenbildung (siehe bitte auch Schnittgruppe).

            Hortensien-Arten der ersten Schnittgruppe werden im Frühjahr nur schwach zurück geschnitten. Verblühtes wird herausgeschnitten. Erfrorene Pflanzenteile können ebenfalls entfernt werden.

            Anders die Hortensien-Arten der zweiten Schnittgruppe – diese können im Frühjahr oder bereits im Herbst kräftig gestutzt werden.
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