Bienentag-522
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Fruchtfolge im Gemüsegarten sorgt für reiche Ernte

Reiche Gemüseernte dank Fruchtfolge
Gesunde, kräftigere Pflanzen, höhere Erträge und einen nährstoffreicheren Boden – der Traum eines jeden Gärtners. Bereits im Mittelalter wussten die Anbauer für Getreide und Gemüse, wie es geht. Die sogenannte Dreifelderwirtschaft inkl. Ruhephase war üblich. Das Wissen darüber bildet die Grundlage zum Fruchtwechsel bzw. der Fruchtfolge. Es entstand die Vierfelderwirtschaft auch im Gartenbau.

Was ist unter Fruchtfolge im Garten zu verstehen?

Was ist unter Fruchtfolge im Garten zu verstehen?

Um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und einer Bodenmüdigkeit vorzubeugen, hat sich der Anbau des Gemüses im Wechsel bewährt. Mit einer Fruchtfolge lassen sich Krankheits-, Schädlings- und Unkrautdruck reduzieren. Bei der Planung einer Fruchtfolge sind zwei Dinge zu beachten – die Pflanzenfamilie und der Nährstoffbedarf

Prinzipiell gilt: Dieselben Pflanzenfamilien sollten nicht die gleiche Fläche im Folgeanbau belegen. 2–4 Jahre Pause dazwischen sind sinnvoll. So sollten z. B. Tomaten nicht nach Auberginen auf die gleiche Fläche. Der Boden würde sonst einseitig ausgelaugt werden und Schaderreger, die es auf eine Pflanzenfamilie abgesehen haben, können teils im Boden verbleiben. Sie befallen dann die nächste Kultur. Mit dem Wechsel der Pflanzenfamilie lässt sich dem vorbeugen. 

On top werden die Pflanzen in Starkzehrer, Mittelzehrer und Schwachzehrer eingeteilt. Diese Begriffe geben den Nährstoffbedarf an. Um den Nährstoffwunsch der Pflanzen zu decken, sollten z. B. Starkzehrer nicht auf Starkzehrer folgen. So können bessere Erträge bei weniger Düngereinsatz erreicht werden.

Positiv beeinflussen und unterstützen lässt sich die Fruchtfolge auch, indem auf gute Nachbarschaft gesetzt wird. Mischkultur ist hier das passende Schlagwort, bei dem die entsprechenden Pflanzen im Beet vergesellschaftet werden und gegenseitig davon profitieren. 

Fruchtfolge: Kreislauf im Uhrzeigersinn

Jetzt geht es los! Mit einem Stift und Blatt in der Hand heißt es planen und aufzeichnen. Die Aufzeichnungen dienen zum Überblick und zur Erinnerung im nächsten Jahr. Welches Gemüse soll unbedingt im Garten wachsen und steht auf Ihrer persönlichen Gemüse-Hitliste? Neben dem Wunschgemüse finden auf dem Planungspapier die Pflanzenfamilie und der Nährstoffbedarf ihren Platz. Zu guter Letzt ist die Kulturdauer des Gemüses von Bedeutung. Um den Platz optimal auszunutzen, empfiehlt sich eine Vor- und Nachkultur. 

Anschließend geht es bereits an die Einteilung im Beet. In dem Bereich, in dem Starkzehrer ihren Platz finden, wird mit einem organischen Dünger aufgedüngt. Die anderen Bereiche des Beetes liefern bereits ausreichend Nährstoffe für Mittel- und Schwachzehrer. 

So könnte Ihre Planung aussehen:

Vor dem Anbau je nach Fläche (z. B. bei verdichteten Böden) zunächst eine Gründüngung
Jahr 1: Starkzehrer wie Kartoffeln, Tomaten, Zucchini oder auch Kürbis
Jahr 2: Mittelzehrer wie Möhren, Mangold, Rote Bete oder Fenchel
Jahr 3: Schwachzehrer wie Bohnen, Radieschen oder Zwiebeln
Jahr 4: Gründüngung mit Phacelia, Buchweizen, Senf

1. Starkzehrer

2. Mittelzehrer

4. Gründüngung

3. Schwachzehrer


Wussten Sie schon?
 Auch in einem Hochbeet, in Frühbeetkästen oder in einem Gewächshaus lassen sich die Regeln des Fruchtwechsels beherzigen und umsetzen. Die Benefits der Fruchtfolge sind rasch ersichtlich. Auch hier wird mit tollen Erträgen, gesunden Pflanzen und damit Spaß am Gärtnern belohnt. 

Perfekte Gründüngungspflanzen zur Erholung des Bodens

Vor- und Nachkulturen – die weltbesten "Lückenfüller"



Perfekte Vorkulturen Gern gepflanzte Hauptkulturen Typische Nachkulturen
Kohlrabi Auberginen Endivien
Salat (Pflück-, Schnittsalat) Fenchel Petersilie
Spinat Kartoffeln Feldsalat
Frühe Möhrensorten Alle Kohlarten Kohlrabi
Radieschen Kürbisse, Zucchini Spinat
Stangensellerie Paprika Radieschen
Puffbohnen Sellerie
Lauch
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