Die Engerlinge

Bei Engerlingen handelt es sich um Larven von Mai- und Juni-, Nashorn-, Rosen- sowie Gartenlaubkäfern. Auch wenn sich die Larven der verschiedenen Käferarten sehr ähnlich sehen, sind nur die der Mai- und Junikäfer schädlich. Die Lieblingsplätze der Engerlinge sind auf Grasflächen und Komposthaufen, wo sie sich anfangs nur von Humus ernähren, später jedoch Wurzeln, Gräser und Kräuter verspeisen und große Schäden anrichten.

Schadbild des Schädlings

Schadbild des Schädlings
  • Engerlinge besitzen einen bis zu 6 cm langen, C-förmig gekrümmten Körper in Hellgrau, Braun oder Gelb. Ihre Kopfkapsel ist bräunlich und sie besitzen sechs Brustbeine.

  • Engerlinge sind vor allem in der Abenddämmerung zwischen Juli und September aktiv.

  • Ist Ihr Rasen von den Schädlingen befallen, zeigen sich braune Kahlstellen, die sich nach und nach vergrößern.

  • Haben sich Engerlinge in die Erde von Kübelpflanzen eingenistet, verkümmern diese.

Vorbeugende Maßnahmen

  • Mai- und Junikäfer legen ihre Eier zwischen Mai und Juni und werden von Lichtquellen in Ihren Garten gelockt. Um einen Befall zu vermeiden, verzichten Sie in diesem Zeitraum auf Lampen, Laternen und Co.

  • Schützen Sie Ihre Pflanzen mit Wurzelschutzgittern und engmaschigen Drahteinlagen.

  • Engerlinge mögen keinen lockeren Boden, hacken und vertikutieren Sie Ihren Rasen deshalb regelmäßig.

  • Sorgen Sie für natürliche Fraßfeinde, indem Sie Futterplätze und Schlafquartiere für Igel und Vögel einrichten.

Bekämpfung der Engerlinge

  • Sammeln Sie die Engerlinge ein, indem Sie entweder den Garten umgraben oder auf Regen warten, der die Schädlinge von allein an die Oberfläche bringt.

  • Setzen Sie Pflanzen wie Knoblauch, Rittersporn und Geranien in den Garten, da ihre Wurzeln für Engerlinge giftig sind.

  • Fügen Sie Fadenwürmer, auch Nematoden genannt, mit ins Gießwasser und bewässern Sie damit Ihren Garten. Aufgepasst: Für einen erfolgreichen Einsatz müssen die Außentemperaturen über 12 Grad liegen.

  • Stellen Sie eine oder mehrere Fallen auf, indem Sie einen Eimer im Frühling mit Kompost oder Pferdemist befüllen und ca. einen halben Meter tief in der Erde vergraben. Ein Jahr später haben sich viele Engerlinge eingenistet, die nun problemlos aus dem Garten gebracht werden können.

Dehner Tipp: Um zu überprüfen, ob Engerlinge an Ihrer verkümmerten Kübelpflanze schuld sind, tauchen Sie den Blumentopf in einen Eimer mit Wasser und warten wenige Stunden. Engerlinge mögen keine Nässe und erscheinen von allein an der Oberfläche.

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