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Himbeeren pflanzen, pflegen und genießen

Himbeeren – himmlische Früchte für sich, deren Geschmack zum Träumen einlädt. Mit ihrem zarten Aroma verführen sie beinahe jeden und das nicht nur zum Direktnaschen vom Strauch. Was gibt es auch besseres, als einen Himbeerkuchen, eine Himbeermarmelade oder einen Obstsalat mit Himbeeren? Das Geschenk on top: Leckere Vitamine! 

Gut zu wissen! Himbeer–Know–how

Himbeeren wurden bereits um 1500 n. Chr. als Heilpflanzen in Klostergärten angebaut. Heute zählen sie zu den beliebtesten Obstarten, die in Hobbygärten wurzeln. Generell gehören Himbeeren zu der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die in unseren Gärten gepflanzten Beeren entwickelten sich in der Regel via Selektion aus der europäischen Waldhimbeere (Rubus idaeus). Ihr Name stammt von dem althochdeutschen Wort "Hintperi" ab. 

Im Volksmund ist sie darüber hinaus, je nach Region, unter Imbere, Imper, Himmere, Humbel, Himpelbeere, Hummelbeer, Grollbeere, Mollbeere, Hexenschmierbeere oder auch Holbeer bekannt. 

Egal welcher Name – Feinschmeckerherzen schlagen bei Himbeeren höher. Beinahe für jeden Geschmack gibt es die passende Sorte. Ob kleinfruchtig, großfruchtig, rot, gelb oder schwarz – die Auswahl spricht für sich. Dank der beiden Sortengruppen Sommer- und Herbsthimbeeren lässt sich die Erntezeit und Nascherei zum Glück verlängern. Gerade die Herbsthimbeeren remontieren und fruchten mehrmals bei richtigem Schnitt. 

Top 5: Standort, Boden, Düngung, Bewässerung und Schnitt

Himbeeren gehören zu den dankbaren Gesellen, die zusätzliche Pflegemaßnahmen mit einer leckeren Ernte belohnen. Neben einem Spalier für den passenden Halt, dem richtigen Pflanzabstand in der Reihe von mindestens 50 cm und einer nur vorsichtigen Bodenbearbeitung – freut sich der Flachwurzler über den richtigen Standort und kleine "Zuckerle". 

Bester Ort

  • Himbeeren lieben einen sonnigen bis halbschattigen und windgeschützten Standort im Garten.
  • Ein günstiges Plätzchen in gutem Boden garantiert schon fast eine reiche Ernte.

Gut gepflanzt

  • Für einen gesunden Wuchs ist ein humusreicher, tiefgründiger und lockerer Boden essentiell.
  • Die beste Pflanzzeit ist der Herbst. Setzen Sie Himbeeren immer flach in die Erde, da der Austrieb aus den unteren Knospen erfolgt.   

Super versorgt

  • Gerade im Frühjahr freuen sich Himbeeren über Kompostgaben und anschließend mehrfaches Mulchen.  
  • Ein kaliumbetonter Beerendünger unterstützt beim Blattaustrieb, beginnender Blüte und nach der Ernte. 

Wasser vor

  • Beim Gießen sollten die Triebe, Blätter und Früchte nicht mit Wasser in Berührung kommen. Krankheiten sind sonst vorprogrammiert.
  • Staunässe mögen Himbeersträucher ebenfalls nicht. Deshalb gilt: feucht ja, nass nein.

Himbeerpflanzen richtig schneiden und erziehen

In der Tat treiben Himbeeren jährlich neue Ruten aus. Die Schnittvarianten richten sich dennoch nach deren Blüh- bzw. Erntezeitpunkt. Heutzutage werden die Beeren in drei Gruppen eingeteilt: Die einmalig im Sommer tragenden, die einmalig im Herbst tragenden und die zweimal tragenden Beeren – die sogenannten Two-Timer.

Welches Spalier? Welcher Rückschnitt?



Sommerhimbeeren Herbsthimbeeren Two-Timer Himbeeren
Das Spalier sollte ca. 1,80 m hoch und 1,50 m breit sein. Querverstrebungen dienen zum Anbinden und besseren Halt. Die aufrechten Ruten benötigen nur ein kleines Gerüst. Diese Himbeersorten freuen sich ebenfalls über kleine Stützen (60–80 cm). 
Abgetragene oder überzählige Ruten werden bodennah zurückgeschnitten. Es sollten 10–15 verbleiben. Die alljährlich neuen Jungruten bringen die Früchte.  Im Herbst entzücken sie mit der ersten Ernte. An den gleichen Ruten folgem in nächsten Jahr nochmals Beeren. Anschließend werden sie zurückgeschnitten.  Sie tragen in der Regel zwei Mal Früchte. Möchten Sie in den Genuss der zweiten Ernte kommen, lassen sie die abgeernteten Himbeerruten im Herbst stehen.


Wussten Sie schon?
Himbeeren kommen gut mit eisigenTemperaturen zurecht und sind hart im Nehmen. Normaler Weise benötigen sie keine zusätzlichen Winterschutzmaßnahmen. Auch kältere Winter werden von den winterharten Pflanzen meist super weggesteckt. Lediglich bei Neupflanzungen empfiehlt sich ein Winterschutz wie z.B. eine Mulchschicht. 

Beerige Ernte und Verwendungsmöglichkeiten

Reif ernten – so lautet die Devise bei Himbeeren. Im Vergleich zu manch anderem Obst oder auch Gemüse, reifen Himbeeren nicht nach. Je nach Sorte heißt es deshalb von Ende Juni bis Ende Oktober zugreifen und bis über beide Ohren in Beeren schwelgen. Sind Sie sich nicht ganz sicher, ob die Früchte wirklich reif sind, genügt ein leichtes Ziehen an der Frucht. Löst sie sich leicht... ist es soweit!

Das geniale bei Himbeeren: Die Ernte dauert an, so dass der Strauch mehrfach geerntet werden kann. So kommen Sie immer wieder in den Genuss der vielen Mineralstoffe, Vitamine und des herrlichen Geschmacks. 

Bleiben einmal Früchte übrig, können diese den Speisezettel vielseitig aufpeppen. Die Beeren schmecken sowohl als Marmelade, frisch auf dem Kuchen, mit gebacken oder z. B. auch in einem Smoothie bzw. als Topping auf einem Salat.
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